Donnerstag, 25. Oktober 2007

nein...

ich kämpfe nur, wenn sich der Aufwand lohnt


...Пошел к черту макс...

Samstag, 20. Oktober 2007

Das erste Monat

ist vorbei, gestern vor einem Monat bin ich angekommen, schräg irgendwie...

Hier also mal ein erstes Resümee:

Wenn Russen in Autos steigen flippen sie völlig aus --> Strassenverkehr is lebensgefährlich...verlass dich nie auf Zebrastreifen, grüne Fußgängerampeln oder die Tatsache, dass man schon gesehen wurde...es kann sein, dass der Fahrer doch noch Gas gibt, aus welcher Ambition heraus auch immer ;-)

Heizen is in Russland unüblich (auch wenn angeblich ab 15.Oktober geheizt wird, bei uns is es kalt im Wohnheim)

Wenn du zum Postweib gehst, vergiss den russischen Mann nicht...sie werden um Häuser freundlicher ;-)

Es gibt in Russland keinen Inländer Rum oder äquivalentes...leeren die wirklich an langen, kalten Winterabenden Wodka in den Kakao???

In russischen Krankenhäusern Blut abnehmen is ein Erlebnis für sich...auch wenn ich Judith davon überzeugen konnte, dass sie die Wattebäusche, die man hier nach dem stechen auf die Wunde drückt NICHT wiederverwenden...aber ein wenig schräg is es schon den Arm mit nem alten Kabel abgebunden zu bekommen...

Es gibt richtig lustige männliche Russen ;-)

Ein "kommen sie morgen vorbei, dann lernen sie den Herrn kurz kennen" dauert mindestens drei Stunden und beinhaltet Torte, Tee und Weintrauben

Russen finden mindestens 1x die Woche eine Gelegenheit zu feiern

wenn bei einer Lehrerversammlung russisch gesprochen wird und irgendwo dein Name fällt, kannst du dir sicher sein, dass gerade ausgemacht wird, dass du mindestens noch 2 Projekte am Hals hast ;-))

...und noch 1000 andere Dinge, aber ich will ja hier nicht alles auf einmal preisgeben, sonst liest keiner mehr mein Weblog ;-)

Ich entschuldige mich übrigens für meine etwas karge Buchführung im Moment, ich hab nur ziiiiiemlich viel um die Ohren.
Aber ich gelobe mich zu bessern!

Das schon leicht russische Murmeltier (die richtige Art und Weise Wodka zu genießen und den etwas dehnbaren Zeitbegriff beherrsch ich schon :-))

Freitag, 12. Oktober 2007

Im Lyzeum

Vor ca. einer Woche wurden wir von Maria Viktorowna eingeladen,das Lyzeum zu besuchen. Dort war heute "Tag der ausländischen Sprachen" (frei übersetzt) und wir wurden quasi als Deutschland und Österreich zum Anfassen eingeladen. Wir sollten uns kurz vorstellen und bissl was vorbereiten.

Kurz nach 11 im Lyzeum angekommen nach einem, von der Direktorin geführten Rundgang durch die Schule, waren wir mit den Schülern die Deutsch lernen (11. und ich glaub 4. Klasse, also ganz kleine und ganz große Schüler ;-)) in einem Klassenzimmer und dann begann das Programm.
Es wurde ein wenig über Deutschland vorgelesen, über die Geschichte, Zusammenhänge mit Russland, dann gabs Gesang, 3 Burschen haben Gedichte von Heine und Goethe vorgetragen (wovon mindestens einer das sicher nicht freiwillig gemacht hat *grins* ...ich glaub jeder kann sich ungefähr vorstellen, wie es für einen ca. 17jährigen Burschen sein muss, wenn er vor versammelter Mannschaft, also auch den Mädels seiner Klasse, Gedichte vortragen muss...zumindest hatte ich den Eindruck, dass er sich sicher nicht freiwillig gemeldet hat).

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Dann kamen wir an die Reihe, Judith war natürlich der Star, no na ned, Deutschland is nun mal hier um einiges populärer als Österreich, aber sie haben auch bei meinem anschließenden kleinen Österreichquiz halbwegs motiviert mitgeraten (also jetzt im direkten Vergleich mit Judiths Quiz, nicht in dem mit der Bedeutung von "motiviert" normalerweise :-)), vor allem die kleinsten und mein neues russisches Lieblingsmädel, entzückend die Kleine (auf dem Foto hier die dritte von rechts...das war glaub ich der einzige Moment wo sie grad nicht gestrahlt hat wie ein Honigkuchenpferd ;-))

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Danach gabs in der Aula so ne Art bunten Abend (halt tagsüber), die Schüler verschiedener Klassen hatten ein Programm vorbereitet, das wurde dann von einer (Schüler-)jury bewertet in der Kategorie besteR SängerIn, besteR TänzerIn u.s.w.
Wir haben einen Teil der 8. und einen Teil der 11. Klasse mitbekommen und ich muss sagen, ich hab schon lange nicht mehr so gelacht.

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Die SchülerInnen haben ihre Sache wirklich fein gemacht, manches sehr gut, manches saukomisch, aber alles absolut unterhaltsam. Wir sind dann nach der zweiten 11.Klasse gegangen, aber eher weil uns der Hunger heimtrieb als deshalb weil wir uns nicht amüsiert hätten. War ein wirklich interessanter Tag und es ist immer wieder bewundernswert, wie nett man hier überall aufgenommen wird, wir haben sogar beide ein kleines Dankeschöngeschenk bekommen ;-)

Die Schule selber ist übrigens sehr interessant, da sich die Eltern scheinbar sehr engagieren, dass ihre Kinder in einer guten Umgebung lernen können. Die Gänge sind, ich sag mal "typisch" russisch, aber die Klassenzimmer selber sind sehr schön, viele Pflanzen, teilweise sogar Aquarien, im Biologieraum gibts auch Fische und Schildkröten, sogar ein paar Vögel, alles in allem sehr liebevoll gemacht. Und die Kleinen, die dort lernen sind weit entfernt von fotoscheu :-)

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Das einzige was mir persönlich ein bisschen Schmerzen bereitet ist die Tatsache, dass die Mädels verpflichtend nähen und stricken lernen, die Burschen verpflichtend in technischen Werkunterricht gehen, es lebe die Gleichberechtigung *autsch*.

Ich habs leider noch nicht überrissen, ob man hier Videos einfügen kann, denn eine Aufführung ist leider auf Bildern nicht festzuhalten gewesen, aber wenn ichs heraussen hab, kriegt ihr das noch.

Es grüßt
das Schulmurmeltier

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Na ich bin gespannt

ob meine Studenten am Ende dieses Semesters auch nur irgendwas gelernt haben ;-)
Ja, wer es noch nicht erwartet hat, diese Woche hat mein Unterricht begonnen. Eigentlich wollt ich ja schon nach meinem ersten Tag als Prepodawatelniza, also Hochschullehrerin, meinen ersten Eintrag schreiben aber ja, ich kam nicht so ganz dazu.
Nachdem ich das Wochenende in meinem Zimmer verbracht hab, weil ich mich auf meine erste Stunde vorbereitet hab. Und je mehr ich überlegt hab, desto weniger hats hingehaut irgendwie ein Konzept auf die Beine zu stellen, bis ich schließlich Sonntag am Abend, knmapp am Rande des Nervenzusammenbruchs, kurz davor war einfach die Flucht zu ergreifen und mich in den nächsten Zug nach Moskau zu setzen um von dort aus heimzufliegen.

Tja, dann kam der Montag, die Stunde der Erkenntnis. Mein Unterricht begann um 10.10 Uhr, ich war überpünktlich (ja, selbst mir passiert das mal), noch ein bisschen versucht mit Olga, einer der Damen vom Lehrstuhl, russisch zu reden, dann kam die erste Stunde.
Da ich null Ahnung hatte, wie weit die Studenten sind, was sie können und was nicht (und da ich auch wenn ich das gewusst hätte mich nicht anders vorbereitet hätte), gabs mal ein kleines Kennenlernenspiel, stellen sie ihren Nachbarn vor...inkl. Notizen und einem kleinen gezeichneten Porträt, zwecks nachher Abgabe an mich. Die gemalten Bilder brachten natürlich alle zum lachen, no na ned, aber sonst lief es eigentlich ganz gut.
Dann ein bisschen auf Tuchfühlung, was wissen sie schon über Österreich (nix), was wollen sie über Österreich lernen (nix) und mit ein bisschen Hilfestellung kam da dann doch einiges zusammen. Dann mal wiederholt wo Österreich überhaupt liegt (Österreich? Kann man das essen? Trinken? Wenn nicht, was sollen wir dann damit?), warum Österreicher anders klingen als die Deutschen (was aber Studenten im 2.Lehrjahr eh noch nicht auffällt), einen kleinen Text vorgelesen um zu sehn, was sie verstehn und flugs waren meine 90 Minuten dann eigentlich auch schon rum...naja, zumindest 80 davon, dann bin ich endgültig am Schlauch gestanden weil ich nicht mehr wusste was ich tun sollte. Das hat Swetlana, ihre Lehrerin, die sie sonst haben, dann auch noch rübergebogen und vorbei war meine erste Unterrichtseinheit an einer russischen Universität. Nachdem meine erste Hardcorenervosität verflogen ist, ging es dann auch eigentlich ganz gut...Anfängerin halt.
Dann 10 Minuten Pause und gleich die nächste Gruppe. Die waren lustigerweise bei der Vorstellungsrunde um einiges, kreativer sag ich mal, was ihre Wortwahl anging, dafür musste man ihnen danach sehr viel mehr aus der Nase ziehen als noch der vorigen Truppe. Aber auch das lief ganz gut, haben ein bisschen früher Schluss gemacht aber so wars ok.

Dienstag dann die nächste Gruppe, wieder 2.Studienjahr. Sehr aufgeweckte Mädelsrunde, viel Gekicher, viele Fragen an mich (dabei waren die andern beiden schüchterner), was aber sicher auch an Sonja liegt, ihrer Lehrerin, die sie sonst haben. Sonja ist, wenn überhaupt, in meiner Altersklasse und selber erst mit dem Studium fertig geworden und jetzt unterrichtet sie eine Gruppe. Also sehr locker das Ganze, mit denen wird es sicher ein besonders spaßiges Semester.

Danach dann Seitenwechsel und ich hatte meine erste Russischstunde mit Soja (ich würde ja so gern immer den jeweiligen Vatersnamen dazuschreiben, aber ich kann sie mir einfach nicht merken, verzeiht liebe Russinnen und Russen). Lief soweit eigentlich ganz ok, sie hat einiges hervorgekitzelt, was ich eh schon längst gelernt hab und eigentlich auch weiß, das aber in den Untiefen meines Gehirns verschwunden ist. War jedenfalls fein, mit einer Russischlehrerin allein im Klassenzimmer ist es auch viel einfacher Russisch zu reden, als draussen, in der richtigen Welt ;-) Na, ich taste mich heran, keine Ahnung woher diese Redescheuheit kommt, ist ja eigentlich sonst nicht so meine Art (Sch***Kulturschock).

Und heute hatte ich das erste Mal 2 meiner Gruppen aus dem 3.Studienjahr, die natürlich schon um einiges weiter sind. Mit ihnen hab ich auch ein bisschen anders gearbeitet, was dazu geführt hat, dass mir bei der ersten 15 Min vor Ende wieder mal der Stoff ausging, das Vorbereiten hab ich einfach noch nicht drauf. Dafür gabs gleich Schelte von der Lehrstuhlleiterin, was gar ned so schlecht war, weil so hab ich mich vor der zweiten noch kurz hingesetzt und mir was überlegt, damit es dort nicht auch so endet.

In der 2.Gruppe hatte ich dann einen zusätzlichen Schüler, nämlich deren Klassenlehrer. Ich mein, im Prinzip bin ich ja nur Assisstentin und deswegen muss rein theoretisch der Klassenlehrer immer anwesend sein, was ich auch nicht so schlecht find, zumindest am Anfang nicht. Aber wenn ich die Studenten unterrichten soll, ist es ziemlich, naja, störend, wenn die Antworten, die ich eigentlich von ebendiesen hören will dann immer schon nach ganz kurzer Überlegphase vom Lehrer kommen. So lernts der Nachwuchs nie. Naja, ich glaub er ist der erste, den ich in Theoriestunden bitten werde daheimzubleiben ;-)

Aber sonst kann ich mich nicht beschweren, die Kollegen sind alle sehr nett, selber interessiert was ich so von mir gebe, lassen mir freie Hand und waren bis jetzt auch absolut nachsichtig, dass ich nicht als professioneller Fachtrottel vorne steh sondern halt trotzdem Anfängerin bin.

Die Gruppen sind vielversprechend, man merkt zum Glück auch sehr schnell, wer von selber fleissig redet und sich meldet, und wen man eher auffordern muss, wobei diejenigen dann nicht schlechter sind als die andren, halt einfach ruhiger.

Jedenfalls bin ich momentan grad euphorisch, was dieses Jahr hier angeht, aber keine Angst, ich bin sicher es werden auch genug Einträge kommen wo ich mich, das Leben, die Uni und Russland aufs Tiefste verwünsche weil mal was in die Hose gegangen ist...thats life, man is zwar nie vorbereitet auf schlechte Erfahrungen aber ich werd auch mit denen zurecht kommen (ich frag mich grad woher mein unerschütterlicher Optimismus heute kommt...egal, ich bewahre mir diesen Zustand so lang wie möglich :-))

es grüßt
das Murmeltier mit Brille auf der Nasenspitze und Lehrerdutt *hihi*

Samstag, 6. Oktober 2007

In eigener Sache

Ich packs grad garned, aber nichtsdestotrotz oder grade vielmehr deswegen oder wie auch immer...

Hm, was sagt man jemandem, wenn man gerade erfahren hat, dass diejenige in naher bis mittelferner Zukunft heiraten wird?

Congratulations Lydia :-)))

Was musst ich grad mit Schrecken entdecken?

2 meiner wichtigsten Lieder haben die Herumschieberei der letzten Tage & Wochen nicht überlebt und müssen ihr (nicht mehr vorhandenes Dasein) jetzt im Windows Papierkorb verbringen, bevor ich sie in die ewigen Musikjagdgründe entlasse.
RIP "...to be loved" and "Time is running out" (Entschuldige Vera, das hab ich nicht gewollt :-( )
---
"I´ll see you on the other side..."

Gestern auf der Post

So, nachdem also ein Zetterl am Fensterbrett lag mit (halbwegs zumindest) meinem Namen drauf, der ein Päckchen verkündete lag eine meiner ersten "Aufgaben" vor mir (das neue Doris-nabelt-sich-von-Judith-ab-Programm, das in kleinen Schritten zum Erfolg führen soll).

Aufgabe eins: Gehe zum Postamt und hole dein Paket ab. Erste Bedenken, dass die (sicher überaus netten) Damen auf der Post vielleicht Probleme machen könnten, da auf dem Zettel "Bauer B." stand (verdammt, der alte Doris-Boris Witz, selbst in Russland bekannt!) veranlasste mich zwar dazu doch wieder ein bisschen bei Judith zu raunzen, ob sie nicht doch mitkommen mag, aber die Vernunft hat sehr schnell gesiegt und ich hab todesmutig Abholschein, Reisepass, Wörterbuch, Stadtplan und die Nummer der "Judith-Helpline" geschnappt und mich zur Post aufgemacht...ausserdem war die Spannung groß, ob es aus Wien (Papa), Singapur (Max) oder Amerika (Vera) sein würde.

Und alle die jetzt lachen, dass ich mich nicht alleine aufs Postamt trau...HA...macht es selber mal ;-)

Also auf zu Aufgabe 1: Gekommen bin ich genau bis zum ersten Kreisverkehr, dann machte sich große Verwirrung breit. Auf der Karte war keine Abzweigung eingezeichnet...die Straße ging auch geradeaus, hieß aber ab dort (lt. Straßenschild) völlig anders. Hab mich also mal durchgefragt (ja, auf russisch) und nach ein paar Extra(kilo)metern war ich am Postamt...fuziklein und 2 äusserst...hm...nein, sagen wir nicht unfreundlich dreinschauende, sondern eher russisch dreinschauende Frauen saßen hinter dem noch freundlicher wirkenden Gitter der Kasse.
Nach 5 min warten (wo sie irgendwas rumgerechnet hat) ist die ein klein wenig netter Schauende weggegangen und die ein klein wenig wenig netter schauende Dame hat mich angeblafft. Ich ihr also meinen Abholschein gegeben. Sie was gekeift was entfernt nach "schreiben" klang, Abholschein wieder hingeknallt, Dame nach mir bedient.
Ich dachte mir "ach, sie will, dass ich unterschreib...na gut!" Unterschrieben, wieder hingegeben, der nächste Hinknaller war dann nicht mehr so freundlich, aber zumindest hab ich dann verstanden was sie wollte. Ganze Rückseite ausfüllen (verdammt, ich wollt doch nur ein kleines Päckchen holen, nicht dort einziehen, heiraten oder das Postamt kaufen!)

Jedenfalls, wer schon mal versucht hat in einer Fremdsprache ein amtliches Formular auszufüllen (nur mit dem Langenscheidt-Klumpertwörterbuch bewaffnet) wird sehr schnell an seine Grenzen geraten...aber dafür gabs ja die Judith-Hotline. Ich mich also vorm Postamt auf die Stufen gehockt und mit Judiths Hilfe (und der eines ihrer russischen Studenten, der auch grad in Hotlinenähe war) das Formular mit sämtlichen meinen Passdaten und andrem befüllt und wieder rein.

Draufgeschaut hat sie ned wirklich aber den Zettel immerhin genommen, ins Kammerl gegangen, ins Regal gegriffen, mein Päckchen geholt und angefangen alles was irgendwo zu lesen war in den PC zu tippen (ja, den gabs dort, sehr fortschrittlich).

Ich hab einstweilen einen Russen (offensichtlich ein Verehrer der beiden Damen) zum Deutsch reden gezwungen, da ich auf seine russische Aufforderung, ihn doch bitte vorbeizulassen natürlich null reagiert hab weil eh schon völlig überfordert...also hat er sich ein "Entschuldigung" abgerungen, was ihm den Passierschein an mir vorbei und ausserdem die Damen hinterm Gitter zu herzhaftem Lachen brachte ("HAHA, woher kann der denn Deutsch?" war so ungefähr ihre Reaktion.)
Und damit war die Welt wieder in Ordnung, Doris hatte ihr Packerl (Singapur :-)), die Damen ihren Spaß, der Verehrer seine Deutschkenntnisse angebracht und alle waren glücklich...tja, mit nem Happy End hattet ihr nicht gerechnet, was? :-)

Aufgabe 1: Bestanden

Judith-Hotline angerufen, Glückwünsche abgeholt, und aus lauter Euphorie gleich übergegangen zu

Aufgabe 2: Gehe zum nächsten Möbel-Lampen- oder sonst was-Geschäft und besorge dir eine Vierfachsteckerleiste für dein Zimmer.

Ich also souverän ins Geschäft (ok, ich war dort schon mal, also keine Premiere), Steckerleisten auch gleich gefunden, eine ausgesucht, zum ersten Verkäufer hin (der keiner war *peinlich* zwar dort angestellt aber eher Lagerarbeiter...naja!), gesagt ich brauch was (1.schwerer Grammatikfehler), erklärt was ich will (2.schwerer Grammatikfehler...aber zumindest geredet und nicht nur hingedeutet), Zettel bekommen, zur Kasse, bezahlt, zur Warenausgabe, Steckerleiste bekommen, verabschiedet, raus und geistig 2. Aufgabe abgehakt *juhu*

Aber nach den wirklich üblen Fehlern die ich gemacht hab war, perfekt passend, heute das 1.Treffen mit unsrer zukünftigen Russischlehrerin...insofern spannend weil sie kein Deutsch spricht, aber ich hab ein gutes Gefühl, dass wir schon zamkommen werden, nette ältere Dame mit spannendem Lebenslauf (war in Afrika und China einige Zeit als Dolmetscherin unterwegs und ist jetzt Russischlektorin an der Uni).

So, genug geschwafelt,

es grüßt mit stolzgeschwellter Heldenbrust
das Murmeltier

(auf russisch übrigens Murmeltier = Surok...mit Betonung am o :-) Fast so wie diese superleckeren kleinen Topfenschokosnacks, die heissen a so, nur statt dem "u" ein ..., der Buchstabe, den es im Deutschen nicht gibt und der wie ein verschlucktes u klingt...panjatno? *grins* )

Wie kommt ein Murmeltier nach Russland?

Für alle, die es interessiert, wie sich das Murmeltier bei seinem 9-monatigen Russlandaufenthalt schlägt...

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